clara.francesco

Mauriac


30.7.
Lompras nach Mauriac, 91 km, 7:09 h, 12,7 kmh, 1738 Höhenmeter, 481,31 Gesamtkm
Pässe: Puy de Monchal 1212 m, Orgues des Payre Grosse 1048m

Zwei Pässe, viele Täler sind viele Berge
Das Wetter hat sich gehalten nachdem gestern den ganzen Tag schon Eiswolken und auch Fischwolken zu sehen warten. Dadurch war der Aufstieg zum ersten Pass gut zu schaffen, es war früh und bewölkt. Eine alpine Landschaft, die plötzlich südliche Häuser hat und das Gefühl des Südens vermittelt. Eine interessante Kombination. Die Gegend schroff, viele Schluchten, viele Steine, die überall liegen, schroffe Felskanten stehen hervor. Die Häuser fast alle renoviert bis herausgeputzt. Es sieht nach einer wohlhabenden Gebend an. Die erste Abfahrt ging gut und schnell mit nur zwei Tälern bis zum Mittag. Dort in einem Dorf gegessen und auf dem Rasenplatz in der Mitte den Mittag verbracht. Das gesamte Dorf wurde von einer Musik bespielt, an jedem zweiten Haus hing ein Lautsprecher. Und man denkt, diese Zeiten sind vorbei!
Danach ging es zum nächsten Pass hoch, die Gegend hat sich wieder verändert. Weniger schroff, manchmal beinahe kitschig, immer wieder überwältigende Ausblicke. Eine Landschaft, die einen milde stimmt, versöhnlich und froh. Die letzten Stunden nach dem zweiten Pass waren mühsam – es ging immer wieder in tiefe Täler runter und dann steil wieder hoch
Jetzt sind wir in Mauriac angekommen, einer eher heruntergekommenen Stadt, die scheinbar aber viele Touristen anzieht. Dort sind wir auf dem Campingplatz: ein Sportplatz, wo am Rand des Fussballfeldes gecampt wird. Eine irre Aussicht und umgeben von Rindern mit  Glocken. Wie auf einer Alm. Sehr schön.
Der Mond hat einen Kranz, der Himmel ist voller Fischwolken, einmal wird der Regen uns wohl doch erwischen.


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