clara.francesco

Isona


13.8.09 ein versteckter Pass und neugierige Ziegen
Graus nach Isana, 91,06 km, 7:31 h, 12,1 kmh, 1826 Höhenmeter, 1489,04 Gesamt km
Pass namenlos auf unserer Karte bei FIgols,
Heute morgen konnten wir nahtlos an den üblichen 10% anschließen, und das habe ich gestern ganz vergessen zu schreiben: es gibt wunderschöne alte Passstraßen, die als solche aber nur noch Ruinen sind. Die neuen Straßen sind zum Teil schnurgerade den Berg hoch gebaut und gerne mit bis zu 4 km langen Steigungen von 9-11%. Das ist der Wahnsinn! Heute morgen also wieder so eine Steigung, links und rechts nur Steinwüste, die Landschaft trocken und völlig erodiert. So ungefähr stelle ich mit Teile von Afrika vor. Nach dieser Straße sind wir auf eine nicht ganz alte, aber auch nicht so neue Straße gefahren, die sich nur ab und an mit 10% den Berg hoch schlängelte. Eine verlassene Gegend, trocken und mit vielen, vielen Olivenbäumen, die dann doch von einer Bewirtschaftung erzählten. In der Tat gab es zwei Bauernhöfe. In der Mitte des Weges haben wir unter Eichen die Mittagspause gemacht und wurden von einer Herde Schafe und Ziegen überrannt, die aber alle ohne jegliches Knabbern an uns vor bei zogen. Anschließend ging es in einer Affenhitze über einen Pass, der auf der Karte nicht eingezeichnet war.
Danach sind wir einem Gewitter entgegen gefahren, dass sich aber zum Glück verzogen hat, so dass wir unweit einer Eremitage unter Olivenbäumen, zwar sehr nah am Ort, zelten und morgen zwei Pässe nehmen um dann endlich nach Andorra zu kommen. Hier ist wieder eine Gegend, in der es sich lohnt, Essen und Wasser auf Vorrat zu haben. Viele Geisterdörfer.


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