clara.francesco

Frayssinet


4.8. Souillac nach Frayssinet, 58,21 km, 3:59 h, 14,6 kmh, 791 Höhenmeter, 680,78

Die LKWs haben zu gute Motoren und hier kommt der Nachtrag
LKWs als Solidaritätsgruppe für Reiseradler fallen aus – die Motoren sind zu gut. Zu merken an ausgebauten ehemals sehr schön zu fahrenden Passstraßen mit nunmehr dauernd 10% plus Steigung. Oben angekommen hat sich die Mühe gelohnt, wie immer. Eine schöne Landschaft, karg und wieder so südlich. Von der höchsten Stelle waren die überquerten Vulkane zu sehen. Dann ging es rasant hinunter zu Dordogne und plötzlich stehen haushohe Bananenbäume und Palmen in den Gärten. Es ist heiß, bunt, vielfältige Blumen und Gerüche.
In Argentant haben wir den Mittag verbracht und dort begann mein Virus, mit dem ich mich mit viel Mühe bi s zum nächsten Ort geschleppt habe und dort lag. Hohes Fieber und Halsschmerzen. Nachdem ich mir erst am Abend sicher war, dass ich nicht in Beaulieu mein Leben aushauchen werde (es war wirklich schlimm), konnten wir wieder ans Fahren denken. Das ging aber auch erst am 3. August und dort dann bis zum Schaltzugriss von Wolfgang und dem Entschluss, dass die Ritzel ausgewechselt werden müssen. Das ist auch geschehen am heutigen Tag und so sind wir in ziemlicher Hitze immerhin noch 60 gefahren und liegen nun im Wald in einem anderen Tal. Die Landschaft da oben (8immerhin 300) wieder anders, trocken. Kaum Vieh, wenig Landwirtschaft je größer die Entfernung zur Dordogne. Dafür aber schmucke Häuser, viele Swimming –Pools, aber auch viele zu kaufende Häuser, wieder vor allem alte Leute. Dennoch: romanische Kirche mit richtigen Wehrtürmen, Burgen, alte Häuser, gut renoviert. Das alles in einem warmen Ton. Die Feldern veränderten auch ihre Farbe: war es noch das Grau, das die gesamte Vulkangegend gekennzeichnet hat, so war es auf einmal rot. So wie man es von den Bildern der Höhlen kennt, die ja alle hier sind.,
Mit Krankheit und Reparaturen braucht man doch lange bis zum Atlantik!


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