clara.francesco

Chalmazei

 

27.7.
Sain-Bel nach Chalmalzei, 83,73km, 7:04, 11,8 kmh, 1479 Höhenmeter, 280,62 Gkm
Wir liegen mit dem Zelt im Wald, unmittelbar vor einer alten Stadt mit Schloss und Stadtmauer. Leider haben wir diesmal keinen Ausblick auf die Burg, dafür auf das Tal.

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In aller Frühe sind wir heute morgen durch ein Tal gefahren, dass sich langsam aber sicher nach oben geschlängelt hat. Den gesamten Vormittag ging es bergauf, dem immer schwärzer werdenden Himmel entgegen. Der Weg näherte sich der Loire – auch ohne Wegweiser an den Schlössern zu erkennen, die hoch oben thronen, unbeeindruckt der Schwüle und Hässlichkeit des Tals. Auf der Anhöhe ist die Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Atlantik und der Blick geht in der Tat zurück zum Jura, ja  Jura, und nach vorne ins Zentral Massiv. Auf dieses sind wir dann zugefahren, in einer unglaublichen drückenden Schwüle, die so warm war, dass selbst schlafen unterm Baum nicht ging.
Wir haben uns für eine kleine Landstraße zum Pass entschieden – eine gute Entscheidung, denn die Landstraße stellte sich als mit EU-Mitteln renovierte sehr schöne Passstraße heraus, die in akzeptabler Steigung nach oben ging. Das nahe Ski-Gebiet läst die Gegend durchaus schick sein auch wenn die Kühe am Abend über die Straße in den Stall getrieben werden und dabei die gesamte Familie im Einsatz ist.
Wieder die Erfahrung der Freundlichkeit und der Rücksicht der Autofahrer. Bisher gab es noch keinen aggressiven Autofahrer und die Spaziergänger  oder Anwohner grüßen freundlich und begeistert.
Heute abend gibt es Tomatensuppe mit altem Bageutte – das braucht dringend einen Weichmacher!


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